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WasserwirtschaftPrototyp

Quellwerk — Risikomanagement für Trinkwasserversorger

Risikomanagement-Copilot für kleine Wasserversorger: Laborbericht-Import, Grenzwert-Frühwarnung und Gefährdungsanalyse nach DVGW W 1001.

DVGW W 1001TrinkwVPFASLaborbericht-Import

Bei den meisten deutschen Wasserversorgern steckt das Trinkwasser-Risikomanagement in Excel-Tabellen, Aktenordnern voller Labor-PDFs und im Kopf einer einzelnen Person — meist des Wassermeisters, der die Rolle zusätzlich zum eigentlichen Job trägt. Messdaten verschiedener Labore werden von Hand abgetippt, das Durcharbeiten der DVGW-W-1001-Checklisten dauert Wochen pro Anlage, und die formale Risikobewertung, die größere Versorger bis Januar 2029 beim Gesundheitsamt einreichen müssen, ist entweder ein wachsender Rückstand oder ein teures Beratungsprojekt.

Quellwerk ist unsere Antwort für Versorger zwischen 2.000 und 50.000 versorgten Personen: ein Werkzeug, das den Wassermeister zum Risikomanager macht — nicht überflüssig. Das System erstellt Entwürfe (extrahierte Messwerte, Gefährdungsvorschläge, Berichtsdokumente), ein Mensch prüft und gibt jeden einzelnen Eintrag frei. Bewusste Einschränkung: Grenzwertprüfung und Ampel-Logik sind deterministischer Code, kein Sprachmodell. Jede Freigabe ist auditierbar; die Verantwortung gegenüber der Behörde bleibt beim Versorger.

Grenzwerte im Blick, bevor sie überschritten werden

Jede Entnahmestelle bekommt eine Ampel gegen geltende — und kommende — Grenzwerte. Der interessante Fall ist nicht die Überschreitung, sondern die Annäherung: Für PFAS liegt der strengere 2028er-Grenzwert heute schon im System. Ein steigender Trend warnt Jahre, bevor er zum Compliance-Problem wird, samt Prognose, wann die Linie gerissen würde.

Vom Labor-PDF zur bestätigten Messreihe

Laborberichte kommen als PDF und werden hineingezogen oder per E-Mail weitergeleitet. Quellwerk extrahiert Entnahmestelle, Datum, Parameter und Werte, ordnet sie der Trinkwasserverordnung zu und zeigt das Ergebnis neben dem Originaldokument zur Bestätigung — mit Zeilenverweis für jeden Wert. Unbekannte Parameter werden zum Vorschlag, nie zur stillen Annahme. Aus vier Seiten Labor-PDF wird in unter einer Minute eine bestätigte Messreihe.

Wie die Gefährdungsanalyse entsteht

Die Gefährdungsanalyse nach W 1001 ist ein strukturiertes Interview je Anlage. Quellwerk überspringt, was aus den Anlagendaten bekannt ist, fragt nur die Lücken ab und verknüpft jede Antwort mit Störfallprotokollen und Messreihen. Daraus entstehen Gefährdungs-Entwürfe mit Eintrittswahrscheinlichkeit, Ausmaß und bestehenden Beherrschungsmaßnahmen — jeder mit Quellenverweisen, jeder wartet auf explizites Freigeben, Bearbeiten oder Verwerfen. Aus Wochen Checklistenarbeit wird ein Nachmittag.

Einreichung ohne Zusammensuchen

Aus den freigegebenen Einträgen erzeugt Quellwerk das Einreichpaket für das Gesundheitsamt: Bericht nach W 1001, Anlagenverzeichnis, Risikomatrizen, Messwert-Nachweise und ein unveränderlicher Audit-Trail. Ein Vollständigkeits-Check blockiert die Einreichung, solange Punkte offen sind; vor dem Versand greift eine Vier-Augen-Freigabe.

Stand

Quellwerk ist ein Prototyp. Die Bildschirme oben sind der Arbeitsstand des Produkts, das wir bauen würden — nichts davon ist im Einsatz, Kunden gibt es noch keine. Ob wir es bauen, hängt davon ab, ob das Problem bei denen ankommt, die es haben: bei Versorgern, Zweckverbänden und den Ingenieurbüros, die sie betreuen.

Wenn Sie Trinkwasserversorgung in dieser Größenordnung verantworten und diesen Arbeitsalltag wiedererkennen: Sprechen Sie uns an — Ihr Feedback entscheidet, ob Quellwerk gebaut wird, und Designpartner prägen, was in der ersten Version steckt.

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